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DM Finale der MultivanKitesurfmasters in Sankt Peter Ording

Nach meinem Sieg in Heiligenhafen hatte ich schon einmal eine sehr gute Position mit drei Siegen der Tour im Hinblick auf den Toursieg bzw. den Deutschen Meistertitel 2017.

Nach meinem Sieg in Heiligenhafen hatte ich schon einmal eine sehr gute Position mit drei Siegen der Tour im Hinblick auf den Toursieg bzw. den Deutschen Meistertitel 2017. Der Mittwoch begann sehr aktionsreich. Nach dem Skippersmeeting ging es gleich schon los. Der Wind war sehr stark, anfangs mit 30 – 40 Knoten in den Böen. Dieses bedeutete für uns Kiter, dass wir kleine Kites fliegen mussten. Somit baute ich meine GTS4 Kites in den Größen 6qm, 7qm und 8qm auf.

Die Bedingungen waren aufgrund des ständigen des Tiden- bzw. Wasserstandwechsels sehr anspruchsvoll und auch der böige Wind machte es uns Ridern nicht leicht die Sprünge und Tricks auszuführen. Vor allem in den ersten Runden war es aufgrund der kleinen Wettkampfzone äußerst schwierig die Sprünge ohne Stürze zu stehen. Ich hatte großes Glück, dass die Wettkampfzone verlegt wurde und somit zumindest keine Hindernisse mehr im Wasser lagen. Im ersten Heat fuhr ich gegen Jana Schader, eine sehr gute Kiterin und Freundin aus München. Ich startete meinen Heat mit dem 6er mit zwei einfachen Sprüngen und konnte nach diesem Sprung mit meiner Trickreihenfolge Railey2blind, Sbendblind, 313, Shifty2wrapped, Hinterbergermobe und einem Front2wrappedversuch den Heat für mich entscheiden. Nach diesem Heat traf ich im Halbfinale direkt auf die beste Fahrerin Leonie Finke. In diesem Heat konnte ich ebenfalls mit meiner Trickreihenfolge punkten mit zusätzlich einem Back2blind und einem Sbendpass.

Ich hatte es ins Finale geschafft. Ich war selbst total überrascht, dass ich mit den kleinen Kites so super klar gekommen bin. Normalerweise setzen wir Wake/Freestyler auf langsame Kites, da wir allein über die Kante und den sogenannten Pop unsere Sprünge wie die Wakeboarder ausführen und da soll der Kite möglichst auf einer Position stehen bleiben und je kleiner der Kite ist, desto schneller ist er auch. J Nun schaute ich meiner Core-Teamkollegin und mega guten Kiterin Semira Bernat zu.

Sie fuhr gegen die Slingshotkiterin Anett Student und setzte sich mit einem super Handlepass und soliden Sprüngen durch und gewann ihren Heat. Ich war echt stolz auf sie und freute mich unglaublich auf dieses Finale. Wir hatten einen riesigen Spaß am Wasser und pushten uns gegenseitig sowie auch unsere Freundin Anni Nuppenau, die uns am Strand feierte. Wir beiden fuhren ein tolles Finale! Die nächsten Tage wurde für uns Freestyler ruhig.. und das Wetter wechselte sich steht’s ab. Sonne, Regen, Wolken… Während der ganzen Zeit machten wir zwischen den Wettkämpfen bei der Yogastunde mit, schauten uns die Stände an, hatten tolle Fotoshootings, gingen abends in die Sauna, aßen zusammen, bastelten Armbänder, Ketten und Hairwraps für Kanea und hatten einfach eine Wahnsinnszeit.

Auch hier auf dem Event trafen wir alte und gute Freunde rund um den Globus wieder – das machte die Zeit natürlich einen Tick schöner als sie eh schon gewesen ist. Ich hatte als Unterstützung meine Freundin Ana mit in meinem Bus dabei und am Wochenende hatte ich meine Eltern und meinen Opa mit dabei.

Dieses macht solche Evens natürlich umso bezaubernder. Am sehr verregneten und windigen Samstag konnten wir die zweite Runde starten und ich war durch meine gute Platzierung erst am späten Abend dran. Somit hieß es für mich auf meine Gegnerin zu warten. Semira fuhr ihren besten Heat mit 3 sauberen Handlepasses, jedoch verlor sie leider ganz knapp gegen Leonie und somit sicherte sie sich am Ende den 3. Platz. Im Finale wechselte ich kurz vorher meinen Kite vom 9er GTS4 auf den 11er GTS4 , weil der Wind zu schwächeln begann. Pünktlich zum Startschuss frischte der Wind gewaltig auf und der Kite war zu groß und ich war maßlos überpowert. Ich startete wieder mit meinem Trickreihenfolge – einige Sprünge gingen in die Hose, da der Kite viel zu viel Zug hatte.

Ich konnte mich mit diversen gepowerten Handlepasses gegen Leonie gewinnen. Leonie und ich hatten sehr mit den Bedingungen zu kämpfen, da auch sie einen großen Kite hatte. Ich bin sehr froh, dass das Freestylelevel der Frauen auf unserer Tour höher und höher wird & ich freue mich unglaublich über meinen Sieg auch beim Finale in Sankt Peter-Ording und somit auf meinen 10fachen Deutschen Meistertitel! J

Gepostet: 16.8.2017 10:50

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